Wirtschaftslexikon

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Lebensarbeitszeit

Lebensarbeitszeit bezeichnet den kompletten Zeitraum, den eine Person eine Erwerbstätigkeit ausübt. In der Regel reicht sie vom ersten Berufseinstieg bis zum Ruhestand und schließt Wechsel des Arbeitgebers mit ein. Zieht man von diesem Zeitraum Phasen wie Elternzeit oder Arbeitslosigkeit ab, erhält man die Netto-Lebensarbeitszeit. Für flexiblere Arbeitszeitmodelle spielen sogenannte Lebensarbeitszeitkonten (oder Langzeitkonten) eine Rolle. Auf ihnen sparen Arbeitnehmer zusätzlich zur Regelzeit geleistete Arbeit an. Anders als Überstunden müssen sie diese aber nicht kurzfristig abbauen, sondern können sie langfristig ansparen oder sich auszahlen lassen. Langzeitkonten sind einer der fünf Verwendungszwecke des Demografiefonds nach dem Chemie-Tarifvertrag.

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